Axel Dick ist ein bedeutender Vertreter der Lichtkunst und geometrischer Abstraktion, in Dortmund. 1959 immatrikuliert er sich an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin und legt dort das Staatsexamen für Kunsterziehung ab. Bis 1962 ist Axel Dick als Referendar tätig. Danach unterrichtet er am Gymnasium Raabeschule, zwischen 1968 und 1970 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und im Anschluss am dortigen Staatlichen Studienseminar (bis 1997). In seinem künstlerischen Schaffen gelangt Axel Dick mit seiner ersten Reise nach New York (1965) zur geometrischen Abstraktion. Auf strenge, schwarzweiße Raster- und Parallellinienbilder folgen rasch seine ersten lichtkünstlerischen Objekte. Mit der zweiten Reise in die Vereinigten Staaten (1967) gewinnt die Farbe zunehmend an Bedeutung im Schaffen, das sich nun auch in der Technik der Serigrafie die Bahn bricht. Ende der 1960er Jahre entstehen Lichtfelder und Reihenobjekte mit Laserlicht und Blinkern sowie bedeutende serigrafische Werke.

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In den 1970er Jahren beginnt Axel Dick die Arbeit an Gemälden in Acryl und Siebdrucken, die sich farbigen Lichtspuren im Raum widmen.Ein Schock hemmt das Schaffen von AxelDick 1977: Nicht weniger als 25 seiner Gemälde werden auf der Berliner Funk-Ausstellung gestohlen. Die Tat wird niemals aufgeklärt. Axel Dick zieht sich vom Kunstbetrieb nun weitgehend zurück. Erst 1989 beginnt er, nach neuerlichen Reisen in die USA, mit der Arbeit an neuen Werken. Nun entstehenTextilbilder und aztekisch anmutende, figurative Zeichenkompositionen. Werke von Axel Dick, der ab 1963 zahlreiche Ausstellungen bespielt, werden heute etwa im Ingolstädter Museum für Konkrete Kunst oder der Linzer Neuen Galerie verwahrt. Axel Dick, Preisträger der Bronze-Medaille des Europapreises der Malerei, Oostende (1969) und im Jahr 1984 Gründungsmitglied des Museums für Fotografie Braunschweig.