Udo Dettmann (* 5. Dezember 1950 in Kolberg) ist ein deutscher bildender Künstler.

Quelle: Wikipedia und Dezernnat5

Mein besondere Dank gilt an dieser Stelle Udo Dettmann, er mir sehr schnell half seine Bilder einzuordnen. Mehr zu Udo Dettmann erfahren Sie auf den Seiten des Dezernat5 in Schwerin. Folgen sie einfach dem Link

Die hier gezeigten Werke stammen aus den Jahren 1984 bis 1986

Das folgende Werk, “Big Bang” ist jüngeren Datums.

Herr Dettmann schrieb zu seinen Werken:

Die Studie einer Frau in Pelzmantel und Lederhose ist mit Wasserfarben vor dem lebenden Modell gemalt und gezeichnet.
 
Alle anderen Arbeiten sind Mischtechniken auf Papier, als Gouachen und verschiedenen Kreiden.
Sie sind Standbildern gleich, Anspielungen auf die damalige Medienwelt.
Ein direkter Bezug zu den dargestellten Figuren (z .B. aus der Politik) ist nicht von Bedeutung, obwohl einige Personen möglicherweise für
ältere Leute noch erkennbar sind. 
(Erkennbar sind aus meiner Sicht: Redner, linkes Bild = Otto Schilly; rechtes Bild = Genscher und dahinter Bangemann, beide FDP)
 
Es war damals der Versuch mich der eigenen Befindlichkeit und somit auch die des Betrachters 
zu vergegenwärtigen um Wahrnehmung bewußt wahrzunehmen.
 
Um 1987/88 herum gab es einen radikalen Bruch in meiner künstlerischen Laufbahn. Ich habe quasi noch einmal von vorn angefangen
und mich von der realistischen Malerei zugunsten einer mehr experimentellen Richtung gelöst. 
 
Heute bewege ich mich immer noch im Medium der Malerei, beziehe aber Raum und Bewegung mit ein.
 
Ein jüngeres Werk von Udo Dettmann heißt Big Bang und ist ein Beispiel für experimentellere Arbeiten.
‚Big Bang‘ 1993, Öl auf Leinwand und ist ca. 100 x 110 x 23 cm groß.
 
Udo Dettmann Big Bang
Udo Dettmann Big Bang
Udo Dettmann Big Bang

 

 

Leben

Seine Jugend verbrachte Udo Dettmann in Halstenbek bei Pinneberg. Nach einer Lehre als Kartograph und einigen Jahren Tätigkeit in diesem Beruf studierte er von 1977 bis 1981 Malerei an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Harald Duwe.

Mit Beginn der freischaffenden Tätigkeit, nach dem Studium 1982, verfolgte Udo Dettmann in den Anfangsjahren seines Schaffens einen zeitkritischen Realismus: bis 1987. Seither setzt er sich, im Medium der Malerei, mit den interaktiven Möglichkeiten des Realraumes auseinander. Fläche und Raum, Bild und Objekt sind die Bestandteile, aus denen der Dialog entsteht. Mit seinen Arbeiten schafft er Orte, die dazu anhalten, sich die eigene Befindlichkeit zu vergegenwärtigen, um auf diese Weise eine Reflexion über den Prozess der Wahrnehmung zu erreichen, also die eigene Wahrnehmung wahrzunehmen.

Udo Dettmanns vielschichtig künstlerisches Werk umfasst Zeichnungen, Bilder, Objekte, Videoarbeiten und Installationen.

Folgende Werke haben wir Katalogisiert:

Ab 1985 pflegte er intensive Kontakte zu Künstlerkollegen in der DDR. 1988 initiierte er mit bildenden Künstlern und Musikern aus der DDR und der Bundesrepublik das deutsch-deutsche Ensemble Schifkof, das mehr als 10 Jahre im Bereich experimenteller Musik und Klangkunst tätig war.

1999 initiierten der Künstlerkollege René Havekost und Udo Dettmann den Kunstverein Harburger Bahnhof, dessen künstlerische Leitung sie auch die ersten zwei Jahre übernahmen.

Seit 2010 leitet er, zusammen mit den Kollegen Tino Bittner und Thomas Sander, die Produzentengalerie Dezernat5 in Schwerin.

Udo Dettmann lebt in Lübstorf bei Schwerin.

Auszeichnungen (Auswahl)

    1983 Aufenthaltsstipendium an der Cité Internationale Universitaire de Paris

    1985 Kunstpreis Bad, Verleihung des 1. Preises in Bad Nauheim

    1987 Atelierstipendium Künstlerhaus Lauenburg

    1996 Stipendium der Deutschen Akademie Rom, Casa Baldi in Olévano, Italien

    1999 Stipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin, Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop

    2002 Stipendium Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, Stiftung Kulturfonds Berlin

    2012 Arbeitsstipendium des Landes MV

Vita

 

Udo Dettmann (1950)

 

1976 – 1981  Studium an der Muthesius Kunsthochschule Kiel

 

1983 – 1987  Studium der Kunstgeschichte an der Christian-Albrecht-Universität, Kiel

 

1997            Initiator und Gründungsmitglied des Kunstvereins Harburger Bahnhof zusammen mit René Havekost

 

1999 – 2001  Künstlerische Leitung des Kunstvereins Harburger Bahnhof mit René Havekost

 

1981            Kunst- und Kulturpreis Bad Segeberg

 

1983            Aufenthalt an der Cité Universitaire International de Paris

 

1985            Kunstpreis Bad, Verleihung des 1. Preises in Bad Nauheim

 

1987            Atelierstipendium Künstlerhaus Lauenburg 

 

1996            Stipendium der Deutschen Akademie Rom, Casa Baldi in Olévano, Italien

 

1999            Stipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin, Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop

 

2002            Stipendium Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf, Stiftung Kulturfonds Berlin

 

2012            Arbeitsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 

2017             Kunst- und Kulturpreis Schwerin 2016 mit dem Dezernat5

 

 

 

Einzelausstellungen (Auswahl)

 

 

 

1983            Panker, Torhaus Galerie – Udo Dettmann

 

1984            Paris, Maison du Japon – Chanel Nr. 5

 

1986            Bonn, Erich-Ollenhauer-Haus – Standbilder

 

1988            Hamburg-Harburg, Galerie im Seckerdiek

 

1989            Hamburg-Harburg, Rathaus Harburg

 

1991            Magdeburg, Museum Kloster Unser Lieben Frauen – Malerei für Auge und Ohr

 

1993            Hamburg, Galerie Keeser – Malerei

 

1994            Berlin, Galerie Am Scheunenviertel – Heimatklänge

 

1996            Berlin, Galerie Schwichtenberg – Schmerz lass nach

 

1997            Nürnberg, Galerie Kohlenhof – Fortschritt aus Tradition (mit René Havekost)

 

                   Hamburg, Chapel Art Center – ⎧Bildobjekte und optophone-

 

1998            Berlin, Galerie Waszkowiak – ⎩Installationen 1987 – 1997

 

                   Dresden, Galerie CU und Kunsthaus Raskolnikow – das zeichnerische Werk, Objekte

 

1999            Hamburg, Westwerk – Ritter, Tod und Teufel

 

2000            Berlin, Galerie Waszkowiak – Ruhe im Karton

 

2002            München, Galerie für zeitgenössische Kunst Marion Müller- Bildobjekte

 

2005            Putbus, Kunstverein Rügen – Rotverschiebung

 

             Hamburg, Galerie Scorpion – Bildobjekte und Zeichnungen

 

2007            Greifswald, Kunstverein ArtCube – vis-á-vis

 

2010            Berlin, Sendung Klangkunst im DradioKultur – Germania Nostra

 

2012            Wismar, Galerie Hinter Dem Rathaus -Bewegte Bilder *

 

                   Bremen, Galerie Des Westens – Braunschweig, Torhaus Galerie –

 

                         Heidelberg, Forum für Kunst – Die Komische Illusion *

 

                   Dresden, Hellerau-Hörspielsommer – Radiokunstlounge Germania Nostra (mit Schifkof)

 

2013            Pampin, Kulturforum – Zum Raum Wird Die Zeit *

 

                   Reggio Emilia, städt. Galerie Spazio Gerra – Video Ergo Sum *

 

                   Växjö / Schweden, Kunsthalle und Italienska Palatset – Video Ergo Sum *

 

2014            Lauenburg, Stadtgaleie – Video Ergo Sum *

 

2016            Berlin, Pavillon Milchhof – Fingerzeig *

 

                   Schwerin, Dezernat5 – stop and go 2 *

 

2017            Schwerin, Dezernat5 – Parallaxe *

 

2018             Hamburg, Dezernat5 im MOM Artspace – Parallaxe *

 

                     Würzburg, Dezernat5 im Kulturspeicher – Parallaxe *

 

2019             Tallinn / Estland, Dezernat5 im KUMU – Näpunäide*

 

       * mit Tino Bittner und Thomas Sander

 

 

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)

 

 

 

1981            Wolfsburg – Städtische Galerie, Düsseldorf – Kunstmuseum, Kiel – Kunsthalle – Forum Junger Kunst

 

1983            Kaiserslautern, Pfalzgalerie – Pfalzpreisausstellung

 

1984            Antwerpen, Königliche Kunstakademie – Marineschilderen

 

1986            Stavanger, Kunstverein – Der M

 

1987            Kiel, Stadtmuseum – Bildnis – Stilleben – Landschaft

 

                    Lübeck, Museum am Dom – Unter zeitkritischem Aspekt

 

1988            Göttingen, Galerie APEX – Dettmann – Petermann – Rethmeier

 

1989            Tallinn, Kunsthalle, Narva Linnamuseum – SH Kunstnikud

 

1990            Flensburg, Dänischer Kunstverein – Carnet

 

                   Hamburg-Harburg, Kunst- und Theaterverein Harburg – Ars Actus

 

1992            Schloss Plüschow Mecklenburgisches Künstlerhaus – Farbe und Papier

 

1993            Darmstadt, Kunsthalle – Stationen

 

1996            Olévano Romano, Museum Villa de Pisa – Stipendiaten der Casa Baldi

 

1997            Pignans, L´Atelier – Festival de Skulpture

 

1999            Neumünster, Sagersche Hallen – Nordskulptur II

 

2000            München, Haus der Kunst – Positionen – Räume für die Kunst

 

2003            Rostock, Kunsthalle – Raum-  und Objektideen

 

                   Berlin, Galerie Weisser Elefant – ganz in weiss

 

                   Schwerin, Kunst- und Museumsverein – Weisses Rauschen

 

2004            Schloss Plüschow Mecklenburgisches Künstlerhaus – Plüschow Lounge

 

2005            Schloss Plüschow Mecklenburgisches Künstlerhaus – Meer, Strand und Himmel

 

2006            Heidelberg, Forum für Kunst – Die Illusion des Anderen

 

                   Berlin, Otto-Nagel-Galerie – Heimweh

 

                   Kiel, Kunsthalle – Kein Kiel

 

                   Berlin, Auswärtiges Amt – 10 Vorschläge für die Deutsche Botschaft in Warschau

 

2008            Berlin, Galerie Mastul – N wie Nipkow

 

                   München, Galerie für zeitgenössische Kunst Marion Müller- Galeriejubiläum

 

2009            Salzburg, Städtiesche Galerie – Unschärfe und Imagination

 

                    Rostock, Kunsthalle – figurativesense Kunst und Wissenschaft

 

2010            Neubrandenburg, Kunstsammlung – Unschärfe und Imagination

 

2010 – 2012  Schwerin, Galerie Dezernat5 – temporäre Galerie I + II + III

 

2011            Rostock, Kunsthalle – Kunstpreis Rostock

 

2012            Wismar, St. Georen – Kapitelle der Stille

 

2013            Schwerin, Dezernat5 – Dezernat5.4

 

                  Hamburg, Westwerk – Betreff 28

 

2014           Schwerin, Dezernat5 – BLUEPRINT Romantik

 

                   Bremen, Gleishalle am Güterbahnhof – kunstfrühling 2014

 

2015           Schwerin, Dezernat5 – Jenseits des Sees

 

2016           Hamburg, Helmsmuseum – Aufbruch 86

 

                    Kulturforum Pampin, Stopp and go

 

2017         Ahrenshoop, Neues Kunsthaus – Das rätselhafte Verschwinden des Alfred Partikel

 

                  Das Dezernat5 im Kulturforum Pampin – Pampinale

 

                  Güstrow, Staatliches Museum – Land in Sicht

 

2018       Schloss Plüschow – Nordwest

 

              Kulturforum Pampin – BlickPunkte

 

              Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus – Undiszipliniert

Messebeteiligungen

 

 mit Chapel Art Center Hamburg/Köln:

 

Art Frankfurt, ARCO Madrid, Kunstmarkt Dresden, Saga Paris, Art Cologne, Leipziger Buchmesse,

 

Graphik Messe Dresden

 

mit Kunsthaus Lübeck:

 

Art Multiple Düsseldorf, Graphik Messe Dresden, Kunstmarkt Dresden

 

Mit Dezernat5:

 

Contemporary art ruhr C.A.R. Essen

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