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Alfred Metz, Akt sitzend 1927

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Beschreibung

Malerei von Alfred Mez, 1927. Leider etwas sehr stockig, aber dennoch ein schönes Bild, viel zu schade um es zu ignorieren. Der Stock kann sich nicht weiter entwickeln, das wurde jetzt verhindert. So behält das Bild nun dennoch seinen unvergleichlichen Charme. Gerahmt mit Passepartout unter Glas 71 x 51 cm, voll signiert und datiert

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Alfred Mez

geboren am 22.8.1887 in Freiburg im Breisgau

gestorben am 8.10.1955 in Zürich

deutscher Spätimpressionist, lebte seit 1936 in der Schweiz

Ölmalerei, Aquarell und Fresko

Das Architekturstudium in Berlin brach Alfred Mez zu Gunsten einer Ausbildung als Kunstmaler ab. Als begeisterter Anhänger des Impresionismus zog er 1910 für kurze Zeit nach Paris; eine für sein späteres Werk sehr wichtige Erfahrung. Zu Beginn des 1. Weltkrieges beschlagnahmten die Franzosen alle Arbeiten in seinem Pariser Atelier. Sie gelten bis zum heutigen Tage als verschollen. Nach seiner Rückkehr aus Frankreich lebte er wieder in Deutschland. Alfred Mez heiratete 1913 Anna Maria von Muralt (1887 -1975), eine junge Dame aus der vornehmen Zürcher Gesellschaft. Schon früh geriet er ins Visier der nationalsozialistischen Kulturpolitik, d. h. seine Arbeiten galten als „entartete Kunst“ und wurden aus den Freiburger Museen beschlagnahmt und vernichtet. Nur nach Bezahlung der „Reichsfluchtsteuer“ in Höhe von 30.000 Franken durfte er 1936 zu Verwandten in die Schweiz übersiedeln. Hier jedoch mochte man ihn als „feindlichen“ Deutschen nicht ausstellen. Allein der Industrielle und Kunstsammler Emil Bührle unterstützte den Künstler, indem er ihm einen größeren Auftrag für ein Wandgemälde in seiner Villa in Zürich gab. Nach zwei Weltkriegen verschwand der begabte Impressionist leider weitgehend aus dem kunsthistorischen Bewußtsein der Öffentlichkeit.